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Review: Doctor Who: The Woman Who Fell to Earth

Am Sonntag war es nach sehr, sehr, sehr langem Warten endlich soweit! Die erste Folge der neuen Staffel von Doctor Who mit dem Titel „The Woman who fell to earth“ wurde auf BBC One ausgestrahlt. Habe ich schon gesagt, dass es sehr lang her ist, seit die letzte Episode ausgestrahlt wurde? Abgesehen vom Weihnachtsspecial warten Fans seit Juli 2017 auf die nächsten Folgen, es war also Zeit! Ob sich das Warten gelohnt hat, dazu kommen wir gleich, aber zuerst noch eine kurze Zusammenfassung der Handlung. Alle, die überrascht werden möchten, sollten den nächsten Absatz überspringen -> Spoiler!

Also, wir steigen ein auf einem grünen Hügel mit wunderschöner Landschaft. Man könnte meinen, wir sind bei Outlander und nicht bei Doctor Who. Dort treffen wir bereits die ersten beiden Companions: Ryan, seinen Stiefopa Graham und seine Großmutter, die Randy liebevoll Nan nennt. Graham und Nan versuchen Ryan das Fahrradfahren beizubringen, was leider nicht klappt aufgrund einer Beeinträchtigung. Frustriert wirft Ryan das Rad über die Klippe. Als er es suchen geht, erscheint vor ihm plötzlich ein Bild aus flimmernden Strichen mitten in der Luft und als er es berührt (er weiß es halt noch nicht besser!), verschwindet es. Als er gerade weitergehen will, fällt plötzlich ein Ding aus dem Himmel und landet vor seinen Füßen. Sieht ein bisschen so aus wie das Poop-Emoji aber in blau leuchtend und so groß wie ein Kinderplanschbecken. Ryan zückt sein Handy und ruft die Polizei. Die schickt Yasmin, die gerade in der Ausbildung zur Polizistin steckt und keine Lust mehr auf das Verteilen von Parkstrafen hat. Bei ihrer Ankunft stellen Ryan und Yasmin fest, dass sie zusammen zur Schule gegangen sind und Yasmin bezichtigt Ryan, das blaue Poop-Emoji im Wald deponiert zu haben, was er natürlich leugnet. In der Zwischenzeit sind Graham und Nan im Zug auf dem Weg nach Hause als plötzlich die Bremsen quietschen und alle Leute aus den Abteilen flüchten. Nur Graham, Nan und ein dritter Passagier können nicht fliehen, weil die Türen ihres Abteils abgeschlossen sind. Nach wenigen Augenblicken stellen sie fest, dass aus dem vorderen Teil des Zuges ein Gebilde auf sie zu schwebt, dass alles andere als freundlich wirkt. Gerade als die Situation ausweglos scheint, macht es einen Knall und die neue Doctor kracht durch das Dach des Zugabteils und landet vor ihren Füßen…. Tja, und dann beginnt das neue Abenteuer erst so richtig!

Wow!

Das war meine erste Reaktion auf die erste Folge. Ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass die letzte Staffel schon so lange her ist, aber ich hatte das Gefühl, dass hier noch mehr Geld in die Produktion geflossen ist. Die Folge hat sich schon mehr wie ein Kinofilm angefühlt als eine TV-Episode. Sehr gut gemacht, die Optik und die musikalische Untermalung hat mir sehr gut gefallen.

Und die neue Doctor… ich verstehe jetzt die begeisterten Reaktionen derer, die an dem Dreh mitgearbeitet haben. Normalerweise brauchte ich immer etwa zwei bis drei Folgen, um mich an den neuen Doctor zu gewöhnen, aber hier war es nach ein paar Minuten so, als würde sie das schon ewig machen.

Interessant fand ich auch, dass es ziemlich lange gedauert hat, bis man sie überhaupt das erste Mal gesehen hat. Es wurde einiges an Zeit aufgewendet, um erst einmal die zukünftigen Companions einzuführen und die Story zu entwickeln, bevor sie (wortwörtlich) aufgeschlagen ist. Ich finde auch, dass ihr die Klamotten des vorigen Doctors eigentlich ganz gut standen, auch wenn ich dann doch ihren eigenen Stil bevorzuge (bei der Hose bin ich noch ein bisschen unentschlossen, ob ich sie mag oder nicht).

Was mir auch aufgefallen ist, ist das jetzt mehr Technologien eingesetzt werden, die wir heutzutage im Alltag verwenden. Smartphones, Youtube, WhatsApp… und die Doctor hat geschweißt, gelötet, geschraubt und aus Alltagsgegenständen faszinierende Gerätschaften gebastelt. Der Sonic Screwdriver gefällt mir diesmal nicht so gut, aber irgendwie passt er zu ihr. Sie musste aber auch erst den Löffel abgeben, um ihn zu bekommen! Den Witz versteht man erst, wenn man die Folge gesehen hat.

Bisher mag ich sowohl die Doctor als auch ihre Companions, nur schade, dass Nan nicht mitkommen konnte, ich hatte sie auch ins Herz geschlossen – das war aber von Anfang an abzusehen. Spannend finde ich auch, dass sie die Companions nicht absichtlich mitgenommen hat, ich bin gespannt, wie sich das weiterentwickelt.

Da es kein Intro gab, kann ich dazu noch nichts sagen, aber die Musik des Outros hat mir zugesagt. Auch zur Tardis kann ich noch nichts sagen, weil die in der ersten Folge genauso durch Abwesenheit geglänzt hat.

Jetzt heißt es erst einmal eine lange Woche zu warten, bis wir endlich erfahren, wie es weiter geht. Die Sneak Peek nach dem Abspann war aber schon mal sehr interessant und hat einiges darüber verraten, wohin und wann die Reise gehen wird in dieser Staffel.

Zusammenfassend kann ich sagen: I can hardly wait! Wie fandest du die erste Folge, falls du sie schon gesehen hast?

Auf Deutsch?

Im heimischen Fernsehen wir die neue elfte Staffel von Doctor Who erstmals ab dem 31. Januar 2019 zu sehen sein. Um 21 Uhr startet im Fox Channel die Pilotepisode. Die zehn Folgen werden wahlweise auf Deutsch oder im englischen Original zu sehen sein.

Gastbeitrag von Katharina Hladik

Hallo! Ich bin Kat. Ich bin ein Whovian, ein Nerdfighter und ein Stückchen Sherlockian, abgerundet mit einem Schuss Computerfreak und einer Prise Cosplay oben drauf. Außerdem liegt mir die Umwelt sehr am Herzen, weshalb ich versuche, meine Produkte so Nachhaltig und Giftfrei wie möglich herzustellen und dabei so weit wie möglich auf Plastik zu verzichten.

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