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Review: black stories (inkl. interaktivem Rätsel)

Bei black stories versucht eine Gruppe ab zwei Spielern mysteriöse Todesfälle durch stellen von Ja/Nein-Fragen zu ergründen und somit teils tragische Geschichten zu enthüllen. Ein Spieler zieht zufällig eine der fünfzig Karten aus dem Stapel und liest die abgedruckte Geschichte vor. Am Ende der Story fragt er naiv „Warum wohl?“ in die Runde und liest sich danach die Auflösung des Rätsels auf der Rückseite der Karte durch und behält diese für sich. Dass die Regeln des Spiels in wenigen Sätzen erklärt sind, tut dem Spielspaß keinen Abbruch – im Gegenteil.

Die Frage nach dem Warum?

Nun heißt es für die restlichen Spieler erstmals wild darauf los raten. Durch Stellen von Fragen, die mit „Ja“ oder „Nein“ beantwortet werden müssen, versucht man sich so zu Beginn des Spiels an die Geschichte heranzutasten. Eine Reihenfolge der Spieler gibt es keine, gilt es doch, gemeinsam zu erkunden, wieso eben passieren konnte, was passiert ist. Das erste „Ja“ auf eine gestellte Frage wirkt früher oder später wie Balsam auf der Seele. Endlich hat man eine Spur gefunden und kann sich anhand derer weiter voran hanteln. Die aufgedruckten Bilder an den Karten können in einzelnen Fällen kleine Hinweise geben oder aber auch total vom eigentlichen Geschehen ablenken. Werden seitens der Spieler falsche Annahmen getroffen oder kommt die Gruppe gar nicht mehr voran, kann der Gebieter auch kleine Tipps geben und auf Details hinweisen.

Der Sherlock-Effekt

Da die Auflösungen der Rätsel teils enorm absurd und komisch sind, kann es schon eine Weile dauern, bis man am richtigen Weg ist und Zusammenhänge, Personen, und Motive richtig erkannt und miteinander verknüpft hat. Umso befriedigender ist es zum Schluss, eine wirklich schwierige Story durch einfaches Stellen von Ja/Nein-Antworten rekonstruieren und nacherzählen zu können. Der Sherlock-Effekt ist je nach Absurdität der black story größer oder kleiner, bei erfolgreicher Runde aber auf jeden Fall immer vorhanden, was den lockeren Spielspaß weiter steigert.

Von black stories existieren bereits über 25 Editionen, die von zugegebenermaßen etwas markaberen Real Crime Editions über eine Mittelalter-Edition bis hin zu einer witzigen Sex and Crime-Edition reichen. Die Auswahl ist riesig und so sicherlich auch die passende Edition und die passende Story für jeden Anlass dabei.

SHOCK2-black story:

Könnt ihr auf den Grund des mysteriösen Todesfalls kommen? Schreibt eure Ja/Nein-Fragen in die Kommentare und lüftet gemeinsam das Geheimnis!

Bei black stories versucht eine Gruppe ab zwei Spielern mysteriöse Todesfälle durch stellen von Ja/Nein-Fragen zu ergründen und somit teils tragische Geschichten zu enthüllen. Ein Spieler zieht zufällig eine der fünfzig Karten aus dem Stapel und liest die abgedruckte Geschichte vor. Am Ende der Story fragt er naiv "Warum wohl?" in die Runde und liest sich danach die Auflösung des Rätsels auf der Rückseite der Karte durch und behält diese für sich. Dass die Regeln des Spiels in wenigen Sätzen erklärt sind, tut dem Spielspaß keinen Abbruch - im Gegenteil. Die Frage nach dem Warum? Nun heißt es für die restlichen Spieler…

Review Overview

Wertung - 9

9

Rabenschwarzes Ratespiel

Summary : black stories sind eine Sammlung von dunklen und morbiden Geschichten, deren Auflösungen nicht immer leicht zu ergründen sind. Hat man aber eine Geschichte geknackt, geht das Belohnungs-Zentrum im Gehirn beinahe über vor Glück und Freude. Ein Spiel für Jeden, der einfache Regeln, schnelles Spielen und Abwechslung schätzt.

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Genre: Kartenspiel, Ratespiel
Verlag: Moses
Erscheint: Erhältlich
Preis: ca. 10 Euro

31 comments

  1. Spannend 😉
    War der Inhalt der Flasche beim Auffinden noch heiß?

  2. Er ist wahrscheinlich nicht einfach ausgerutscht auf der Flüssigkeit, die (laut Bild) offensichtlich ausgeronnen ist?

  3. Nein, der Mann ist nicht ausgerutscht.

  4. Hat der Tote von der Flasche getrunken?

  5. War die Saunatüre blockiert?

  6. Hat der Inhalt der Flasche das Ableben des Mannes verursacht?

      • Nachdem also Wasser der Grund für den Tod ist, aber kein Dampf und nicht ertrinken der Grund war, muss er mit einem Eisblock/Eisstange erschlagen worden sein, welche(r) dann geschmolzen ist.

  7. Ist der Mann durch Dämpfe gestorben?

  8. War es eine Quecksilbervergiftung?

  9. hat die Leiche eine sichtbare Wunde?

  10. starb er eines natürlichen Todes?

  11. Nachdem also Wasser der Grund für den Tod ist, aber kein Dampf und nicht ertrinken der Grund war, muss er mit einem Eisblock/Eisstange erschlagen worden sein, welche(r) dann geschmolzen ist.

    • Also Mord? Wobei du könntest recht haben, einen Eiszapfen könnte man sehr gut in der Termoskanne transportieren, würde nicht gleich schmelzen. Ich tippe aber auf erstochen und nicht erschlagen sonst wäre da nicht nur Wasser sondern viel Blut.

  12. GRATULIERE!
    Die Auflösung:
    Der Mann wurde mit einem Eiszapfen erstochen. Sein Mörder hatte den Eiszapfen in einer Thermosflasche mit in die Sauna gebracht. Der Eiszapfen war kurz darauf vollständig geschmolzen. Eine Tatwaffe wurde daher niemals gefunden.

  13. Das ging schneller als erwartet, die Auflösung jetzt oben auch als Foto!

    • Tja, gemeinsam sind wir nicht aufzuhalten! 😉

      Danke für das Spielchen – war eine nette Abwechslung.

      • Lässt sich ja vielleicht wiederholen. Vielleicht mit einer Karte aus der Mittelalter- oder Krimi-Edition!