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Review: Batman: Der dunkle Prinz 2

Mit Band 2 wird die Batman-Graphic Novel Der dunkle Prinz des italienischen Autors und Zeichners Enrico Marini zu einem Ende geführt. Dabei besticht einmal mehr nicht nur der einzigartige Stil des Künstlers, sondern auch die Handlung, deren Wendungen sich entfesselt von der DC-Kontinuität entfalten können.

Ein anderer, aber vertrauter Batman

Die Noire-Geschichte im Batman-Universum setzt genau da an, wo Band 1 aufgehört hat. Der Joker hat ein kleines Mädchen entführt und hält sie als Geisel – der Mitternachtsdetektiv hat sich an seine Fersen geheftet. Allerdings gerät er schon bald mit Freundin/Feindin Catwoman aneinander, die ihr ganz eigenes Ziel verfolgt und Batman an seinem Vorhaben hindern könnte.

Noch stärker als im ersten Band kommt Marini entgegen, dass er nicht auf die Kontinuität des DC-Universums als Ganzes achten muss. Das spiegelt sich besonders in einer Wendung wieder, die die gesamte Geschichte auf den Kopf zu stellen scheint.

Der Künstler verleiht DCs Aushängeschild einmal mehr einen europäischen Anstrich mit Bildern, die komplett mit Aquarellfarben koloriert sind. Noch dazu kommen sie in der Albengröße wunderbar zur Geltung. Übrigens: Die komplette Story erscheint im Herbst auch als Paperback sowie Hardcover in einem Sammelband.

Fazit

Batman: Der dunkle Prinz legt ein Batman-Abenteuer aus einem anderen Blickwinkel an, als man es von den meist amerikanischen Autoren und Künstlern gewohnt ist. Darüber hinaus ist die Panini-Ausgabe eine Freude mit seiner Übergröße und dem hervorragenden Papier. Einziger Wermutstropfen: Im Gegensatz zum ersten Band, in dem ein exklusives Interview mit dem Künstler abgedruckt war, sucht man hier Bonusmaterial vergeblich.

Info
Seiten: 76
Preis: ca. 17 Euro
Autor: Enrico Marini
Zeichner: Enrico Marini
Verlag: Panini Comics (DC)

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