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Review: Aquaman

Nachdem die DC-Superhelden im Kino noch immer in der Krise stecken, schickt Warner Bros. in diesem Jahr nur Jason Momoa als Aquaman ins Rennen.

Vor 33 Jahren rettete der Leuchtturmwärter Tom Curry (Temuera Morrison) einer mysteriösen, verletzt angeschwemmten Frau das Leben. Diese entpuppt sich als Königin Atlanna (Nicole Kidman) von Atlantis. Die beiden werden ein Paar bekommen einen Sohn namens Arthur. Dieser wird von den beiden gemeinsam aufgezogen, bis Atlanna in ihre Unterwasser-Heimat zurückkehren muss. Der bei seinem Vater verbliebene Arthur (Jason Momoa) verfügt über zahlreiche übermenschliche Kräfte und hat sich nach den Ereignissen von Justice League mit seinem Superhelden-Status abgefunden. Doch mit dem Volk von Atlantis hat er abgeschlossen und schon gar nicht möchte er der rechtmäßige König der Unterwasserwelt werden.

Doch Arthurs Halbbruder Orm (Patrick Wilson) droht, die Armeen der sieben Königreiche des Meeres zu vereinen, um sie gegen die Oberwelt in den Krieg zu führen. Athur ist als halb Mensch, halb Atlanter das Bindeglied der beiden Welten und sieht keine andere Wahl mehr, als mit Hilfe der xebelianischen Prinzessin Mera (Amber Heard) und dem alten Lehrmeister Vulko (Willem Dafoe) um den Thron zu kämpfen.

HANDOUT IMAGE: (L-r) AMBER HEARD as Mera and JASON MOMOA as Aquaman in Warner Bros. Pictures‘ action adventure „AQUAMAN,“ a Warner Bros. Pictures release. Image from Warner Bros Pictures press site. AQUAMAN. Copyright: © 2018 WARNER BROS. ENTERTAINMENT INC. Photo Credit: Courtesy of Warner Bros. Pictures. *USE ONLY WITH DIRECT COVERAGE OF (movie), ACROSS PLATFORMS, NO SALES, NO TRADES*. NO SALES. NO TRADES. FOR USE ONLY WITHIN THE MOVIE’S PUBLICITY WINDOW. Credit: Warner Bros. Pictures /DC Comics

Blub Blub weg war er!

Zwar ist Aquaman von Beginn an actionreich und kommt schnell zur Sache, dennoch dauert es, bis der Film endgültig Fahrt aufnimmt. Denn hier werden gleich zwei Origin-Storys erzählt. Allen voran ein sehr gut spielender Jason Momoa schafft es, den Film mit seiner lässigen „Nimm es oder lass es“-Einstellung ordentlich nach vorne zu treiben, aber auch auch Amber Heard und Nicole Kidman zeigen lebendige Interpretationen ihrer Figuren.

Aquaman, der König der sieben Weltmeere, gehört wie Superman, Wonder Woman und Batman zu den klassischen Charakteren des DC-Comic-Universums. Seinen ersten Auftritt hatte Aquaman bereits 1941 in der Nummer 73 der sogenannten More Fun Comics. Er ist auch ein Gründungsmittglied der JLA (Justice League of America).

Nach den eher gemischten Erfolg der Letzten DC-Kinofilme lag eine schwere Last auf Regisseur James Wan. Er liefert trotz seiner Horror-Wurzeln ein recht jugendfreies Superhelden-Spektakel ab, das selbst bei großen Massenschlachten ohne große Blutbäder auskommt. Stattdessen bekommen wir furchteinflößende Seemonster, rasante Kamerafahrten und jede Menge echte „Badass“-Momente zu sehen. Auch der Soundtrack hat seine Momente und zwar gute als auch schlechte wo man statt auf passenden Rock lieber auf Hip-Hop-Beats gesetzt hat.

Fazit

Werung - 7

7

Aquaman hat seine Momente. Einige Szenen hat man so in noch keinem anderen Superhelden-Film gesehen. Der Streifen will mit seiner epischen Laufzeit von fast zweieinhalb Stunden einfach zu viel gleichzeitig sein. Abenteuer in der Tradition von Indiana Jones, Origin-Story, Liebesschnulze, mehrere Kriege und vieles mehr. Dass Aquaman nicht komplett untergeht, sondern sogar richtig Spaß macht, ist vor allem den guten Schauspielern zu verdanken. Gewünscht hätten wir uns deutlich mehr von dem sarkastischen Humor, den Aquaman in Justice League gezeigt hat. Denn die Witze hier sind meist flach oder sind ein Griff ins Klo. Zu kitschig, zu überladen, aber dafür weniger düster als Justice League: Aquaman ist nicht Fleisch und auch nicht Seepferdchen, dafür garantiert der beste DC-Kinofilm in diesem Jahr.

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Aquaman startet am  20. Dezember im Kino!

 

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