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PS5: DualSense – Haptisches Feedback lässt sich aus Soundeffekten generieren

Wie Sony nun in einem aktuellen Technologie-PDF veröffentlichte, hat die Global R&D Tokyo Division von Sony Interactive Entertainment neue Tools für Entwickler entworfen, um die Integration des haptischen Feedbacks bis zu einem gewissen Grad zu automatisieren.

Vereinfachte Entwicklung

Eines der neuen Features der PlayStation 5, ist das haptische Feedback des DualSense-Controllers. Und wie bei allen neuen Features einer neuen Konsole, stellt man sich die Frage, wie den der Support für diese im Endeffekt aussehen wird – besonders im Hinblick auf Spieleentwicklungen, die für mehrere Plattformen erscheinen werden. Laut Sony kann mithilfe der Tools das haptische Feedback des DualSense aus Soundeffekten generiert werden, was die Implementierung des Features für Thirdparty-Entwickler erheblich vereinfacht.

Vibrationsmustern aus Soundeffekten

„Obwohl DualSense realistischere Spielerlebnisse ermöglicht, benötigen Entwickler auch mehr Zeit und Know-how, um qualitativ hochwertige Vibrationen zu erzeugen. Um diese Belastung zu verringern, haben wir eine Entwicklungsumgebung für haptische Vibrationswellenformen erstellt, die jeder problemlos verwenden kann. Auf diese Weise haben wir nicht nur ein Tool entwickelt, mit dem Spieleentwickler ein wirkungsvolles Design entwickeln können, um natürliche und komfortable Vibrationswellenformen in weniger Schritten zu erzeugen, sondern auch eine Methode zur fast automatischen Erzeugung von Vibrationsmustern aus den Soundeffekten eines Spiels“, erklärt Yukari Konishi, Development Dept. #1, Global R&D Tokyo Division.

Hochwertige Vibrationswellenformen

„Der Schwerpunkt unserer Entwicklung lag auf der tiefen neuronalen Netzwerktechnologie, aber das Problem war, dass es in der Vergangenheit nur wenige Studien gab und das diese Technologie eher auf den Tastsinn als auf Bilder und Töne anwendeten. Am Anfang haben wir viele Tage damit verbracht, uns nur um die Daten zu kümmern. Später haben wir verschiedene Algorithmen untersucht, während wir uns von Experten beraten ließen. Auf diese Weise konnten wir die Erzeugung hochwertiger Vibrationswellenformen bis zu einem gewissen Grad automatisieren, sodass es so aussah, als ob sie von den Entwicklern manuell erstellt wurden“, so Konishi weiter.

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