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Preview: Kirby Star Allies im Hands-On

BENs-On mit dem nächsten Abenteuer des Knuddelhelden

Während in anderen Spielen mit Fäusten, Energiestrahlen und übergroßen Waffen auf Monster und Aliens losgegangen wird, ist die Herangehensweise von Nintendos wohl knuffigstem Helden diesmal freundlicher denn je. So befreundet sich Kirby diesmal einfach mit seinen Widersachern, indem er ihnen sein riesiges Herz entgegen wirft. Nintendo hat uns eingeladen, zwei Levels der witzigen Multiplayer-Hatz anzuspielen. Eines vorweg: Sie ist so zuckersüß, dass man nach dem Spielen auf keinen Fall vergessen sollte, sich die Zähne zu putzen.

Ein Herz für Freunde

Ja, in Kirby Star Allies kann sich Kirby nicht nur die Fähigkeiten seiner Gegner aneignen, sondern sich mit diesen auch anfreunden. Vom bombenwerfenden Clown Pippo Peng bis hin zum eisigen Schneemann Chilly dürfen so jeweils drei von Kirbys putzigen Widersachern zu dynamischen Gefährten gemacht werden.

Diese werden entweder von der KI oder von bis zu drei menschlichen Mitspielern übernommen und helfen der Kuschelkugel dabei, Dream Land vor einem bösen Herz zu retten. Dieses übernimmt nämlich ebenfalls die Kontrolle über die vielfältigen Bewohner des Landes, verbreitet statt Freundschaft aber Missmut und Dunkelheit.

Physik-Unterricht mit Kirby

Glücklicherweise können sich Kirbys jederzeit austauschbare Mitstreiter auch gegenseitig unter die Arme greifen und dadurch simple Physik-Rätsel lösen und einiges an Extra-Wumms zu erzeugen. Einer von Sir Kibbles Bumerangs löst so durch Leo Loders Flamme entfacht eine sonst zu weit entfernte Bombe aus und einer von Britzzels Stromstößen wird zusammen mit Sprudelis Wasser-Fontäne zur bildschirmfüllenden Energieattacke. Das gemeinsame Entdecken der verschiedensten Kombinationsmöglichkeiten macht jede Menge Laune und motiviert natürlich vor allem mit menschlichen Mitstreitern zum freudigen Experimentieren.

Jetzt hab ich den schon wieder weg geschossen!

Aber auch wer gerade keine drei Freunde, Kinder oder Lebenspartner zur Hand hat, kann dank interaktionsfreudiger KI ordentlich Spaß beim Durchwandern der kunterbunten Level haben. Der Schwierigkeitsgrad bleibt hierbei stets auf einem mittleren bis niedrigen Niveau, um nicht die Experimentierfreude durch frustrierende Momente zu verderben. So besteht die größte Herausforderung oft darin, eure Gegner nicht bereits in die Flucht zu schlagen, bevor ihr überhaupt die Chance habt, euch mit ihnen anzufreunden.

Freundschaftliche Freundschaft im Freundeskreis

Abgewechselt wird das Geschehen durch kleine Minispiele wie das Zusammenschließen zu einem buchstäblichen Freundeskreis, der eine Strecke entlang rollend von jedem beliebigen Spieler jederzeit zum Springen gebracht werden kann. Außerdem feiern natürlich wieder einigen der bekannten Kirby-Bosse mit jeweils neuen Ideen ein Comeback und dürfen erstmals auch mit alternativen Lösungswegen durch beispielsweise den Einsatz eines spezifischen Elements zu einem unerwarteten Ende gebracht werden.

Etwas Zuckerwatte zum Mitnehmen bitte

Grafisch präsentiert sich Kirby diesmal mit scharfen HD-Texturen und weiß trotz putziger Comic-Optik auch mit netten Effekten für Flammen, Eis und Flüssigkeiten aufzuwarten. Besonders hübsch sieht das Geschehen aber im Handheld-Modus aus, in dem die kleine Kirby-Welt dank gemeinsamem Screen auch nicht massiv an Übersichtlichkeit verliert und so jederzeit zu einer kleinen Multiplayer-Partie im Park, auf dem Schulhof oder im Zug per geteilten Joy-Con einladen dürfte.

Ersteindruck

Kirby Star Allies ist wirklich fast noch niedlicher als Kirby-Spiele es ohnehin schon immer waren. Die neue Fähigkeit, jederzeit per Herzwurf neue Freunde und Verbündete schaffen zu können, hat gerade im Multiplayer-Modus jede Menge Reiz und wenn Nintendo noch wie versprochen den einen oder anderen spaßigen Modus (etwa einen Battle-Modus) hinzupackt, wird Kirby auch mit seinem ersten Switch-Auftritt wieder zu gefallen wissen.

Kirby Star Allies erscheint am 16. März 2018 exklusiv für Nintendo Switch.

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