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Preview: Der Multiplayer-Modus von Star Wars Battlefront 2

EA will Star Wars Battlefront 2 in allen Belangen größer und beeindruckender als den Vorgänger aus dem Jahr 2015 gestalten. Gleich drei Studios arbeiten zusammen an dem Mega-Projekt: die Multiplayer-Shooter-Experten DICE, die Burnout-Schöpfer Criterion Games und Jade Raymonds neues EA Motive Studio. Während sich Motive um die Einzelspieler-Kampagne kümmert, die aus den Augen einer imperialen Kommandantin erzählt wird, arbeiten DICE und Criterion hauptsächlich an der Mehrspieler-Erfahrung, die viele Verbesserungen im Vergleich zum ersten Spiel verspricht.

Zum Thema: Die Story-Kampagne von Star Wars Battlefront 2 im Preview

Zeitreise
Gab man sich im Vorgänger noch recht konservativ und ließ nur Schlachten aus der Originaltrilogie nachspielen (Ende 2016 gab es endlich Inhalte zu Rogue One: A Star Wars Story), wird nun die Spielzeugkiste weit geöffnet. Neben Inhalten aus den Episoden 4 bis 6 dürfen in diesem Spiel auch Gefechte aus den Prequel-Filmen und der neuen Trilogie bestritten werden. Soll heißen: zu Meister Yoda und Luke Skywalker gesellen sich unter anderem Rey, Kylo Ren und Darth Maul als spielbare Charaktere. Außerdem wird nicht nur auf Yavin 4 und im Raumhafen von Mos Eisley gekämpft, sondern auch auf der Starkiller-Basis. Um bei Kanon-Fanatikern keine Schockzustände auszulösen, sind Helden und auch ikonische Schiffe wie der Millennium Falcon an Schlachtfelder der entsprechenden Star Wars-Ära gebunden.

Leveln, leveln, leveln
Um dem Spiel mehr Tiefe zu verleihen, sind die Fußsoldaten nun in Klassen eingeteilt. Dieses System ersetzt die Charakterentwicklung mittels Loadouts aus dem Vorgänger. Jede Klasse verfügt über ein eigenes Progressionssystem mit Verbesserungen, das unabhängig von Fraktion und Ära gleich belibt. Denn je nach Zeitperiode und Partei ändert sich das Aussehen einer Klasse. So sehen die Prequel-Kampfdroiden nicht einmal annähernd den Stormtroopern der Ersten Ordnung ähnlich, es handelt sich aber um dieselbe Klasse mit den gleichen Upgrades. Sogar die Heldencharaktere und Fahrzeuge verfügen über ein eigenes Levelsystem mit neuen Fähigkeiten und Upgrades. Diese besonderen Einheiten werden nicht wie zuvor einfach durch das Einsammeln auf der Map verteilter Plaketten freigeschaltet, sondern sind an ein noch nicht näher erläutertes Punktesystem gebunden, das laut den Entwicklern interessante Entscheidungen provozieren soll. Beschwört man ein reitbares Tauntaun oder spart Punkte, um später mit Luke Skywalker über Hoth zu laufen?

Dogfight-Comeback
Auch der wohl größte Kritikpunkt an Star Wars Battlefront wird beseitigt: Weltraumschlachten sind zurück. X-Wings und TIE-Fighter dürfen endlich im luftleeren Raum aufeinander losgelassen werden, wenn auch in scheinbar kleinerem Rahmen als erhofft. Im Gegensatz zu Bodengefechten mit 40 Spielern sind im Raumschlacht-Modus lediglich 24 Spieler erlaubt. Diese Beschränkung lässt vermuten, dass es auch diesmal nicht möglich ist, auf der Planetenoberfläche in ein Raumschiff zu steigen und in den Weltraum zu fliegen. Vielleicht überrascht EA trotzdem noch, denn Details zu den Spielmodi sind noch nicht angekündigt. Zu diesem Thema gibt es wohl mehr Details auf dem EA Play-Event, das vom 10. bis 12. Juni stattfindet. Und EA zeigt auf allen Ebenen Willen zur Besserung. Das Unternehmen will diesmal sogar auf einen Season Pass verzichten.

Star Wars Battlefront 2 erscheint am 17. November 2017 für PS4, Xbox One und PC. Weitere Informationen zum Spiel haben wir hier zusammengefasst.

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