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Platinum Games über ‚The Wonderful 101: Remastered‘, Crowdfunding, Scalebound & Nintendo

In einem Interview mit Eurogamer sprachen Hideki Kamiya und Atsushi Inaba von Platinum Games über Crowdfunding-Finanzierungen, wie die gestern gestartete Kickstarter-Kampagne von The Wonderful 101: Remastered, die Rolle Nintendos und Scalebound.

Ein einzigartiger Fall

Auch wenn die Kickstarter-Kampagne von The Wonderful 101: Remastered ein voller Erfolg ist, möchte Platinum Games bei zukünftigen Spielen nicht allein auf Crowdfunding setzen.

„Dies ist ein einzigartiger Fall – es ist nicht etwa so, dass wir sagen: Hey, wir brauchen Geld. Vielmehr sagen wir: Hey, Leute, lasst uns zusammenkommen und dieses Projekt verwirklichen,“ so Lead-Producer Atsushi Inaba.

Umsetzungen für weitere Systeme

Platinum Games setzte sich bereits länger dafür ein, eine Rückkehr von The Wonderful 101 zu ermöglichen. Dennoch entschied man sich dazu, es dieses Mal ohne Nintendo zu tun, die ja als Publisher für die Wii U-Version auftraten.

The Wonderful 101 hatte nicht ganz den Erfolg, den wir wollten, oder den Erfolg, den es verdient hätte. Es ist ein Spiel, in das wir wirklich Vertrauen haben, und es war schon immer etwas, das wir uns noch einmal ansehen wollten. Wir sprachen mit Nintendo und sagten, dass es kein Erfolg war – und Nintendo sagte, wenn ihr nicht glaubt, dass es ein Erfolg ist, fahrt damit fort und wir lassen euch damit machen, was ihr wollt. Also kamen alle Teile zusammen und Crowdfunding war schließlich der richtige Weg – wir konnten es nicht selbst tun und brauchten die Unterstützung der Fans. Der andere Aspekt war, dass wir sehr daran interessiert waren, es auf andere Plattformen zu portieren, nicht nur auf die Nintendo Switch“, so Kamiya.

Unter anderem verweist die Wii U-Fassung von The Wonderful 101, dass ja ursprünglich von Nintendo veröffentlicht wurde auf subtile Weise auf diverse Nintendo IPs. Laut Kamiya sei dies ein sehr guter Punkt und man müsse bis zum Erscheinen des Spiels warten und es herausfinden.

Eine Chance für Scalebound?

Auf die Frage ob es vielleicht auch eine Chance für das von vielen Fans gewünschte und von Microsoft eingestellte Scalebound gebe, entgegnete Inaba, dass es nach wie vor allein am Willen Microsofts liegen würde eine Wiederaufnahme des Projekts zu ermöglichen.

„Auch das ist eine gute Frage! Aber das war zu 100 Prozent eine IP von Microsoft. Was auch immer mit diesem Projekt passiert, wir können wirklich nichts damit anfangen – es sei denn, Microsoft gibt uns die Erlaubnis. Aber es ist ein Spiel, das wir leidenschaftlich lieben – und wenn sich die Gelegenheit ergibt, würden wir gerne darauf zurückkommen“, so Inaba.

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