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Halo Infinite wegen neuer Slipstream-Engine noch länger in Entwicklung

Halo Infinite liegt noch in ferner Zukunft. Nun hat Bonnie Ross von 343 Industries den Grund dafür verraten, dass es noch einige Zeit dauert, bis wir selbst Hand anlegen können. Ross wörtlich: „Die Halo Engine ist eine sehr technische Engine ─ sie ist unfassbar schwierig für die Arbeit der Kreativköpfe. Wir hatten dem Team nach Halo 4 versprochen, dass wir an den Tools und der Pipeline für Halo 4 arbeiten würden, damit es nicht solch eine herausfordernde Umgebung zum Entwickeln ist. Trotz bester Pläne hatten wir das nicht getan. Das Team hat uns zurecht die Schuld gegeben.“

Doch damit das Spiel auch wirklich den Qualitätsansprüchen genügt, wurde die Engine eben neu entwickelt. „Es ist, um sicherzustellen, dass wir die Plattform für die Zukunft von Halo bauen. Also war es eine riesige Investition ─ eine größere Investition als wir es jemals gemacht haben. Wir mussten die Engine für Infinite neu machen. Es hat eine Menge Arbeit benötigt, um dort hinzukommen.“

Auch dass ein Halo 5.5 angedacht wurde, hat Bonnie Ross kommentiert „Phil und ich hatten eine sehr gute Diskussion über ‚In welche Richtung wollen wir Halo gehen sehen?‘ Falls wir Halo wirklich etwas für die nächsten zehn, zwanzig Jahre sein lassen wollen, müssen wir die Arbeit machen. Falls ihr ein weiteres Spiel wollt, können wir das machen, aber meine Sorge war es, dass sich Halo danach nicht gut schlagen würde, falls wir so etwas machen würden. Man kann sich nicht von einem halbgaren Spiel erholen.“

Obwohl also die Engine – und insbesondere Halo Infinite – noch nicht komplett fertig ist, werden zumindest die Möglichkeiten mit der neuen Slipstream Engine auf der E3 2019 vorgestellt. Dann wird es wohl auch erstes bewegtes Bildmaterial des neuesten Halo-Teils geben.

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