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Review: The Legend of Zelda: A Link between Worlds

Ist es ein Remake? Ist es ein Sequel? Diese Fragen werden sich Gamer stellen, wenn sie das 3DS-Modul von The Legend of Zelda: A Link between Worlds in die Hände bekommen.

Obwohl auf den ersten Blick viel an die SNES-Vorlage A Link to the Past erinnert, wird schnell klargemacht, dass das Spiel zwar in derselben Welt handelt, aber ein Sequel darstellt. Der Link auf dem 3DS ist ein anderer, Prinzessin Zelda auch – und selbst die Probleme, die das Land Hyrule bedrohen, sind neu. Es ist ein gemeiner Magier, der sieben Weise in Gemälde verwandelt hat. Klar, dass die vom Spieler zu befreien sind.

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Durch das neu eingeführte Feature, dass sich Link jederzeit selbst in ein Gemälde verwandeln kann, ergeben sich viele ungeahnte Lösungswege, dieser Clou sorgt aber auch für optische Wow-Momente. Einmal an der Wand wechselt die Ansicht nämlich von der Vogelperspektive in eine Third-Person-Sicht, die einen neuen Blick auf die Spielwelt freigibt, aber auch demonstriert, dass die einstige Pixel-Gestaltung der SNES-Zeit einem komplett polygonalen Hyrule gewichen ist.

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Viele aufzusuchende Verliese bestehen darüber hinaus aus mehreren Ebenen, die oft auch gut erkennbar übereinander angeordnet sind. Löcher im Boden, Aufzüge oder Brücken eröffnen dann die Sicht auf die darunterliegenden Stockwerke und geben dem 3D-Effekt endlich das, was vielen anderen Spielen auf dem innovativen Handheld Nintendos fehlt: echte Tiefe!

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Fand man die für die Verliese nötigen Items früher erst nach und nach in den einzelnen Dungeons, wodurch die Reihenfolge der Herangehensweise strikt vorgeben wurde, mietet man Bumerang, Bomben, Feuerstab & Co. nun ganz einfach. Einziger Haken: Segnet Link das Zeitliche, müssen die Gegenstände neu gemietet werden, bevor man wieder in die Schlacht zieht. Sammelwütige werden mit der Zeit aber ohnehin genug Rubine aus Schatzkisten geholt haben, um sich die Gadgets beim Händler gegen einen höheren Preis für immer zu sichern. (hpg)

Review Overview

Wertung - 9

9

Must Have!

The Legend of Zelda: A Link between Worlds ist trotz seiner tief in der SNES-Zeit verankerten Wurzeln und des ganzen Retro-Flairs so innovativ, wie man die Reihe bislang nicht sah. Wären die Kämpfe noch ein bisschen knackiger geraten, wäre das Spiel perfekt. Ein Must-Have für alle 3DS-Besitzer!

User Rating: 4.67 ( 1 votes)
81vN2s5+SJL._SL1500_System: 3DS
Entwickler: Nintendo
Veröffentlichung: 22. November 2013
Spieler: 1
Sprache:
Text: Deutsch/Englisch

 

 

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5 Comments

  1. Sehr gutes Review. – Die Wertung kann ich nur vertreten, wären die Gegener nicht so easy, dann würde ich eine 9.5 vergeben. – Aber es ist nun mal kein Ocarina of Time 😉

  2. Ich habs zwar noch nicht durchgespielt, aber es macht die ersten 5 Stunden bis jetzt wirklich super Spaß und einige „Rätsel“ sind gar nicht so einfach.
    Nur das mit dem Mieten der Gegenstände nervt, würde lieber gleich von Anfang an etwas mehr zahlen bzw. passend vor einem bestimmten Level das jeweilig benötigte Item bekommen.

  3. Kann mich dem Fazit soweit anschließen. Hatte mir ehrlich gesagt nicht so viel vom neuen Zelda erwartet. War ich früher so etwas wie ein Fan der Serie, konnte ich mich seit dem Cube Teil nicht mehr dafür begeistern.

    Der neue Teil gefällt mir bisher aber sehr gut, keine Ahnung obs an meiner „Zelda Pause“ liegt aber es macht mir richtig Spaß mit Link die Weisen zu befreien und generell einfach die Welten zu erkunden.

    Auch witzig, überall ist NextGen gegenwärtig für mich entwickelt sich aber gerade der 3DS zu meiner Plattform Nr. 1

  4. Habs mir auch geholt und bin gefesselt – mittlerweile spiele ich schon 9h und bei mir ist es so, dass ich auch mit dem Handheld nur zuhause spiele, weil ich meine Verkehrswege aktiv (selber fahren) zurücklege. Es ist zwar nicht extrem schwer, aber einige Dungeons sind echt fordernd, wenn man nirgends speichern kann und Angst hat alles nochmal machen zu müssen

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