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Doom Eternal, Crossplattform- und Asynchron-Multiplayer für Google Stadia angekündigt

Durch Googles Linux-basierter Game-Streaming Plattform Stadia sollen Spieler selbst per einzelner Google GPU bereits 10,7 Teraflops, also mehr Grafikleistung als Xbox One X und PS4 Pro zusammen bieten, erreichen können.

Noch mehr soll durch die Möglichkeit von Multi-GPU Verwendung ermöglicht werden. ID Software kündigte  bereits an, dass Doom Eternal auf Stadia in 4K und HDR mit 60 FPS gespielt werden können. In Zukunft sind sogar 8K und 120fps geplant.

Als weitere Use-Cases wurden einige Gameplay-Demos zu asynchronen Crossplattform-Multiplayer-Titel und Zerstörungsorgien, die an die ersten Crackdown 3-Trailer erinnerten gezeigt, die im Zuge des Events sogar Live angespielt werden können.

Stadia bietet schon in der ersten Phase mehr CPU-Power als PS4 & Xbox One zusammen

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Notable Replies

  1. Hätte vor 15 Jahren auch jeder über Serien/Filme gesagt…

  2. @KirRoyal86
    @the_joker2

    Ihr sprecht beide über “jeden” - ICH bin aber nicht jeder, denn ich habe mir Serien nie gekauft, sondern früher immer nur im TV geschaut. Ich kaufe auch nur sehr wenige Spiele über DLC only. Gibt es eine Disc Version (z.b. The sexy brutale), dann kaufe ich mir den physischen Datenträger.

    Ganz einfach - weil mir das beim Thema Videospiele einfach mehr wert ist. Ich könnte auch lustig sein und alle meine ca. 1.000 Vinyls verkaufen, die ich zwischen 19 und 26 gekauft habe (DJ-ing) und mir einfach “alles” via Youtube etc. downloaden. Mache ich aber nicht, weil mir das haptische Erlebnis, der Glanz der Schallplatte und das Gefühl die Nadel meines Technics 1210 auf die Platte zu setzen extrem wichtig sind.

    Das gehört zum Großen/Ganzen dazu. Genauso ist es bei Videospielen, auch wenn wir nicht mehr in SNES Zeiten sind und dort die Verpackung etc. noch viel mehr Wert geboten hat, als die Plastikhüllen jetzt und dennoch gehört es für mich dazu.

    “aaaaah - das neue Paket mit dem Spiel ist da"
    Gleich mal aufmachen und auspacken
    jaaaa - da ist es - das neue Metroid Prime 4, 11 Jahre musste ich drauf warten
    jetzt ist es soweit - gleich mal das Spiel auspacken und in die Switch stecken
    "Jetzt kann es losgehen”

    Das kann mir kein Download/Streaming Dienst etc. bieten. That´s it - und wenn es 95% der Welt anders sehen, gehöre ich zu den anderen 5% und bin glücklich drüber.

    . . .

  3. Ich sehe das ernst, ja, weil es mir ernst und wichtig ist. Etwas f.d. Sammlung zu haben, ist mir wichtig, ein schönes Cover, eine Sammleredition, ein Steelbook, ein Digibook mit feinem Fotopapier, ein Buch mit Goldprägung, das hat für mich eine ganz andere Wertigkeit und auch ein ganz anderes Erleben.
    Dass man durchschnittliche Filme oder Games anders behandelt, ist auch klar, das sehe ich auch so.

  4. Ja, ist okay, aber es will auch ned jeder nur digital only. Und wir sind Sammler und freuen uns auf Boni oder Sammlerzeug, Weil es etwas Besonderes ist, was nicht jeder hat. Wir sind halt Maximalisten, die sich lieber an Schönheit und Üppigkeit erfreuen, quasi Renaissance- und Barockmenschen und keine Fans von quasi Betonbauten a la Corbusier. Und dass man jeden überteuerten Schas kauft, sagt keiner von uns.
    Ich finds unnötig, quasi zu verkünden, worauf “man” sich freuen solle oder ned. Kommt von uns auch ned.
    Wenn keiner mehr was sammelt, dann wird’s traurig, dann fehlt etwas, dann gibt es irgendwann keine Bibliotheken mehr, überall nur leere Wände mit digitalen Bilderrahmen usw. Auf so eine Welt verzichte ich dankend.
    Und - zu einem Buch gehört sehr wohl die Aufmachung, und auch der Geruch eines Buches gehört für mich dazu. Die Haptik des verwendeten Papiers.

  5. Es geht ned um Panik, sondern um Kritik an Aussagen und einem Hype allgemeiner Art (auch in vielen Medien) wie zB “alle werden mitmachen” “alles wird digitalisiert” usw. Das zipft mich extrem an, genau so wie die Verblödung unzähliger Menschen mit ihren Smarttrotteln oder das modisch-verblödete Smarthomegetue, Leute, die zu deppad sind, aus dem Fenster zu schauen, wie das Wetter ist und stattdessen eine App dafür brauchen usw. usf. Auch Nationalbibliotheken weltweit sammeln gedruckte Werke aller Art, das ist einfach ein Teil der Kultur der Menschheitsgeschichte.

  6. Ifrit says:

    IMG-20160418-WA0001

  7. Ifrit says:

    Und ich will nicht für ein Monat zahlen in dem ich überhaupt nicht zum Zocken komm. Da hab ich lieber ein Spiel daheim liegen, dass ich dann wenn ich es zocken will einlege und nicht “auf Zeit” zocke.

  8. 22 Jahre PlayStation-Jünger… Meine Welt gerät ins Wanken. Mich hat Google mit Stadia heute beeindruckt. Das könnte die Machtverhältnisse im Gamesmarkt deutlich ändern. Ich bin grundsätzlich komplett bereit für Streaming. Für die PS4 habe ich mir keine einzige Retail-Version gekauft. Bin komplett digital, zufrieden damit und schätze das Hobby Zocken nicht weniger als früher. Meine Nostalgie stapelt sich nicht in Packungen im Regal, sondern sie liegt in den Erinnerungen an die Spielerlebnisse selbst. Ich hab Bock auf die Streaming-Zukunft.

  9. Also ich würde nicht behaupten, dass Streamen zu 100% die Zukunft ist.

    Das hat bei Filmen und Serien so lange funktioniert, solange es ein bis zwei Anbieter gab (Netflix & amazon Prime).

    Nun kommen viele neue Anbieter dazu mit Disney-Plus, Apple und lt. Gerüchten auch VoD von Warner sowie von Paramount & Universal. Nicht alle werden sich halten können, aber drei bis vier Anbieter wird es dauerhaft schon geben.

    Und dann? Wird man alle VoD-Anbieter abonnieren wollen? Oder werden die Kunden wieder anfangen, auch gerne mal “indiviudell” nur eine Serie oder einen Film erwerben zu wollen? Vielleicht nicht mehr auf Disk, aber dann wenigstens als Download.

    Und bei den Games wird es doch ähnlich ablaufen. Vielleicht ist Google mit Stadia in drei Jahren Markführer. Und was passiert dann?

    a) Nintendo, Sony und MS machen auch eigenes Streaming-Angebote auf?

    b) Google schafft es, dass alle Nintendo-, Sony- und MS-Games nur noch für Stadia kommen werden. Frage: Was glaubt ihr dann, wie hoch der Monatspreis für Statia sein wird?

    Sind wir doch ehrlich: Wir Kunden (ich auch!) wollen beim Streamen immer “mehr Content zu niedrigeren Preise”. Das wird aber mittelfristig nie passieren in einer Wirtschaft, die auf permanentes Wachstum ausgelegt ist.

    Die Umsätze müssen immer weiter Wachsen. Genauso wie die Gewinne. Das geht nur, wenn die Preise steigen. Ob über ein Monopol oder über ein Oligopol ist letztlich fast egal.

    Was ich damit sagen will: Streaming kann die Zukunft sein. Die “Eierlegende-Wollmilch-Sau” wird es auch nicht werden. Wir hatten bei Serien nun fünf geile Jahre mit Netflix. Aber das wird wohl auch bald Geschichte sein.

    Ich könnte mir vorstellen, dass Streaming am Ende auch nur eine weitere Verkaufsvariante ist und die anderen Optionen (Disc / Download) nicht komplett verschwinden werden.

  10. Ifrit says:

    Jaja jubelt nur. Wenn dann aber plötzlich Games wieder vom Server genommen werden bevor man diese zu ende gespielt hat wird der große Aufschrei kommen.

    Ähnlich wie auf Netflix


    man ist abhängig davon was einem angeboten wird und hat keinerlei Handhabe wie lange der Content überhaupt verfügbar ist.

    Aber wurst, Zeit fürs Zocken wird eh immer knapper, von daher wurst wohin die Reise geht, sie wird einfach ohne mich stattfinden :slight_smile:

  11. Ich glaub die Anzahl an Spielern, die nach 10 Jahren sagen, hey, ich spiel das alte Game heute durch, sind an zwei Händen abzuzählen. Es kommt so viel Neues - wundert mich jetzt schon, warum sich die HD-Remakes von Games noch immer verkaufen. Wo nehmen die Leute nur die Zeit her? :slight_smile:

  12. na dann bin ich stolz einer kleinen, elitären gruppe anzugehören. :slight_smile:

  13. Jokus says:

    Die Entwicklung ist überhaupt nicht neu, sie feiert nur eine Renaissance. In der Computerfrühzeit lief das schon so ab - ein Mainframe, viele Workstations, die Workstations können eigentlich nichts, das Rechnen übernimmt der Mainframe ( da kommen ja so Multiuser-Betriebssysteme wie Unix her)

    Ich kenne auch schon etliche virtuelle Arbeitsplätze von Betrieben - egal, wo du dich einloggst, du bekommst deinen Arbeitsplatz mit allen Programmen und Daten vom Server. Und auch etliche Consumer-Sachen laufen jetzt schon so ab. Schon mal mit Google Docs gearbeitet? Textverarbeitung/Tabellenkalkulation auf der Webseite, Cloud-Speicher - egal, wo du dich einloggst und ohne ein Programm runterzuladen. Auch Microsoft Office gibt’s bereits online, ohne Installation, nur mit Account (und Abo-Modell). Die Spiele sind da eigentlich der nächste logische Schritt. Und ja, datenschutzrechtlich natürlich heikel - auch weil das natürlich US-Firmen sind.

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