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Angehört: Huawei Huawei FreeBuds 3 im Gadget-Check

Viele Verbesserungen im dritten Anlauf

Nachdem es die Huawei FreeBuds 2 nicht offiziell nach Österreich geschafft haben und die FreeBuds Lite in unserem Gadget Check einen sehr guten Eindruck hinterlassen haben, waren wir sehr gespannt auf die auf der diesjährigen IFA 2019 vorgestellte dritte Version der smarten Kopfhörer von Huawei. Schließlich sind die komplett kabellosen neuen Freebuds, ausgestattet mit einem neuen tragbaren Chipsatz, aktiver Geräuschunterdrückung, einem hochwertigen Audio-Codec und einer drahtlosen Ladefunktion. Klingt gut und die Huawei FreeBuds 3 kommen auch diese Tage in den heimischen Handel. SHOCK2 konnten die Kopfhörer ausführlich testen und sagt euch, ob sie vielleicht unter euren Weihnachtsbaum liegen sollten.

Die Huawei FreeBuds 3 treten mit den neuen Features, allen vor allen der neuen aktiven Geräuschunterdrückung, direkt gegen Kopfhörer wie den Sony WF-1000MX3, Libratone Track Air+ und natürlich auch gegen die neuen Apple AirPods Pro an. Anders als bei den FreeBuds Light orientiert sich das Design der FreeBuds 3 wieder verstärkt an Apple, wobei man sich von der Optik nicht täuschen lassen sollte. Huawei schafft es, viele eigene Akzente zu setzen, vor allem durch den verbauten selbst entwickelten Kirin A1-Chip ist man in der Lange, viele Verbesserungen umzusetzen.

Bei der Sprachqualität in der obersten Liga

Die Sprachqualität war bei unseren Tests immer sehr gut, meist sogar hervorragend. Möglich macht dies eine Reihe von Komponenten, die im Zusammenspiel dieses Ergebnis abliefern. So unterstützt A1-Chip erstmals den neuesten Bluetooth-Standard (BT 5.1 & BLE 5.1). Dies führt zu deutlich stabileren Verbindungen und ermöglicht bei Störungen auch, blitzschnell die Frequenz zu ändern. Ergänzt wird dies noch von einem neuen digitalen Audio-Signalprozessor, der Gespräche & Musik mit bis zu 356 Mhz umsetzen kann und einem speziellen Sensor, der die Knochenvibrationen abtastet und damit zwischen Sprache und Störgeräuschen unterscheiden kann. Das spezielle Design der verbauten Mikrofone kann Windgeräusche beim Telefonieren bei Geschwindigkeit von bis zu 20 Kilometern pro Stunde ausblenden. Stolz ist man bei Huawei auch auf die sehr geringe Latenz bei der Sprachübertragung. Bei unserem Test eigneten sich die FreeBuds 3 deswegen auch sehr gut für Gaming und sogar einen Podcast-Beitrag haben wir mit dem Headset produziert.

Hörspiele, Musik, Podcasts oder der Ton der neuesten Netflix-Produktion macht auf den mit 14-Millimeter-Treibern ausgestatteten FreeBuds 3 ebenfalls Spaß. Der A1-Chip kann eine schnelle Datenübertragung von bis zu 2,3 Megabit pro Sekunde für Bluetooth-UHD-Qualität liefern. Auf diesem Wege könnten selbst unkomprimierte FLAC-Dateien ohne Encoding drahtlos abgespielt werden. Dies benötigt in der Regel natürlich nicht, allerdings hatten wir bei keinen anderen Headset so selten Aussetzer oder gar Abbrüche wir hier.

Über die passende App könnt ihr an eurem Smartphone (Android/iOS) diverse Einstellungen vornehmen. Zum Beispiel wie stark die aktive Geräuschunterdrückung greifen soll oder welche Funktionen (Geräuschunterdrückung, Play/Stop, Google Assistent,…). So könnt ihr die Bedienung etwas an eure Bedürfnisse anpassen. Wunschenswert wäre noch eine Möglichkeit gewesen, auch die Laustärke direkt über die Freebuds zu regulieren. Aktiviert ihr den Google Assistant, beantwortet dieser einfache Fragen, trägt auf Befehl Termine ein oder liest Mails bzw. Kurznachrichten vor.

Die verbauten Akkus kommen auch hier nicht zuletzt dank des ersten Bluetooth 5.1 Chips auf eine Laufzeit von rund vier Stunden. Bei unserem Test variierte dieser Zeitrahmen je nach der Art der Nutzung. Musik hören benötigt deutlich weniger Strom als telefonieren und wenn man dann auch noch die aktive Geräuschunterdrückung einschaltet, müsst ihr mit deutlich weniger durchgehender Nutzung rechnen. Im regulären Einsatz fällt dies aber kaum ins Gewicht, denn die in weiß oder schwarz erhältlichen Freebuds werden bei nicht verwenden in einem Ladecase aufbewahrt, das die Gesamtlaufzeit auf bis zu 20 Stunden streckt und die Kopfhörer sehr schnell wieder lädt. Selbst komplett leere Freebuds 3 sind innerhalb von 30 Minuten geladen. Das Case selbst ladet ihr über USB-C oder über eine Qi-Wireless-Ladestation bzw. einfach durch ein Smartphone wie dem P30 Pro per Reverse-Wireless-Charging.

Das Ladecase der FreeBuds 3 kann auch unterwegs mit einem Smartphone wie dem P30 Pro per Reverse-Wireless-Charging geladen werden.

Fazit

Waren schon die FreeBuds Light bei mir im täglichen Einsatz, so legen die Huawei FreeBuds 3 in praktisch allen Bereichen ordentlich zu. Das fängt schon damit an, dass die Verbindung zum Smartphone geradezu blitzschnell aufgebaut wird, kaum hat man das Ladecase geöffnet. Die Sprachqualität beim Telefonieren ist wie beschrieben sehr gut und die aktive Geräuschunterdrückung ist zwar nicht mit den großen Over Ear Kopfhörern von Sony oder Bose vergleichbar, funktioniert aber, vor allem wenn man bedenkt, dass hier keine abschließenden Ohrstöpsel zum Einsatz kommen, gut und auch unauffällig. Podcast hören in einer vollen U-Bahn ist auch mittleren Lautstärken so kein Problem. Positiv fällt auch auf, dass während unserer Testphase bereits ein Update eingespielt wurde, das auch neue Funktionen brachte und zeigt, dass man von Huawei und dem Kirin A1-Chip noch einiges erwarten darf.

Die Huawei FreeBuds 3 kommen Ende November zum unverbindlichen Richtpreis von 179 Euro in den Farben Schwarz und Weiß in den Handel.

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